Neun Tage Intensivtour durch Finnland, erlebten neulich 12 Teilnehmer der diesjährigen CVJM-Städtetour.
Unter der Leitung des erfahrenden Reiseleiterteams Michael Roggenkamp und Bianca Brieseck ging es mit dem Flugzeug von Düsseldorf nonstop in die finnische Hauptstadt. Die Innenstadt mit dem Dom war ebenso Ziel wie die orthodoxe Usbenski-Kathedrale, der in die Erde gebaute Felsendom oder die Seefestung Suomenlinna. Auch besondere Ziele wie die Bar des Hotel Torni, die im zweiten Weltkrieg ein wichtiger Agententreffpunkt war, gehörte dazu. Untergebracht war die Gruppe stilecht in einem zum 4-Sterne Hotel umgebauten Gefängnis. Die finnische Luft konnte somit durch schwedische Gardinen geatmet werden.
Mit einem über 100 Jahre alten Dampfer ging es weiter durch die Schären nach Porvoo, eine der ältesten Städte Finnlands, mit ihren vielen alten Holzhäusern. Dann hieß es Umsteigen auf die Bahn. Mit den komfortablen Zügen der finnischen Eisenbahn wurden insgesamt 2.550 km stressfrei und schnell durchs Land gefahren. Die erste Etappe nach gut 400 km war Savonlinna. In dieser Stadt fand die Weltmeisterschaft im Handyweitwurf statt. Die Wittgensteiner haben jedoch ihre Handys behalten und konnten bei wunderschönem Wetter die faszinierende Aussicht über die vielen Seen bis hinüber nach Russland genießen.
Am Tage darauf hieß es dann: auf zum Polarkreis nach Rovaniemi. Nur wenige Tage nach der Sommersonnenwende hatten die Reisenden auch das Glück, fast rund um die Uhr die Sonne genießen zu können. Am Polarkreis acht Kilometer nördlich der Stadt liegt auch das Dorf des Weihnachtsmannes, der es sich natürlich nicht nehmen ließ, sich gemeinsam mit der Gruppe des CVJM Wittgenstein fotografieren zu lassen.
Nach einem Abendessen in einem typisch lappländischen Restaurant mit Spezialitäten wie Rentier, Elch, karelischem Brot und anderen Köstlichkeiten ging es mit dem Nachtzug im Schlafwagen wieder 900 km nach Süden, um von Helsinki am darauffolgenden Tag die Heimreise antreten zu können.
